Zum Schloss Antonin gehörten auch drei Schweizerhäuser. Das hier vorgestellte wurde als Forsthaus genutzt. Fürst Anton selbst bewohnte es 1822 während der Bauarbeiten am Schloss Antonin. In einem Brief teilt er mit, "...das es ein wirkliches Schweizerhaus sei, das alle schlesischen übertreffe." Schinkel erwähnt im Schriftverkehr von 1824 ein bereits vollendetes Schweizerhaus, das vermutlich auf seinem Entwurf beruht. Vergleiche mit dem von Schinkel entworfenen Schweizerhaus auf dem Rotherberg bei Erdmannsdorf (Schlesien) zeigen gestalterische Ähnlichkeiten auf.
Die anderen beiden Schweizerhäuser waren für die Kinder des Fürstenpaares gedacht und stammen von Johann Heinrich Häberlin, der auch für die Bauausführung von Schloss Antonin verantwortlich war.

(Quelle: Andreas Bernhard; Gert Streit: Karl Friedrich Schinkel, Führer zu seinen Bauten, Band2)