Unweit des Schlosses befindet sich ein Teich mit einer kleinen Insel darin. Auf ihr befindet sich ein Kindergrab für zwei früh verstorbene Kinder des Ehepaars Radziwill. Der "Kenotaph" wurde nach 1824 errichtet und erinnert in seiner Gestaltung an den späteren Grabentwurf Schinkels für das Grabmal von Friedrich Ancillon auf dem Französischen Friedhof in Berlin. Pläne von Schinkel haben sich nicht erhalten. Doch aufgrund der Beziehung Schinkels zum Grafen Radziwill sowie der Qualität des Entwurfs ist es nahezu ausgeschlossen, das der Entwurf nicht von Schinkel stammt.
(Quelle: Eva Börsch Supan, Schinkel Lebenswerk-Die Provinzen Ost- und Westpreussen und Herzogtum Posen)