Aufgenommen 2007/09
Nach dem Anschluss der Rheinlande an Preußen sollte Aachens Bedeutung früherer Zeit als Kur und Heilbad wiederhergestellt werden. Johann Peter Cremer entwarf daraufhin eine Trinkhalle und reichte die Pläne 1823 in der Berliner Oberbaudeputation ein. Dort wurden sie von Schinkel vollständig überarbeitet, so das der Elisenbrunnen heute als eigenständiger Entwurf Schinkels gelten kann. Der Bau wurde unter Cremers Aufsicht von 1822-25 ausgeführt. Heute befindet sich im linken Flügel die Stadtinformation und im Rechten ein Restaurant. In der mittleren Rundhalle befindet sich die eigentliche Trinkhalle, in dem aus zwei Hähnen das Heilwasser fließt. Da das Wasser Schwefelhaltig ist, erinnert der Geruch sehr an "faule Eier", ist dafür aber sehr Gesund.
(Quelle: Andreas Bernhard; Gert Streit: Karl Friedrich Schinkel, Führer zu seinen Bauten, Band2;
Eva Brües, Schinkel Lebenswerk-Die Rheinlande)